
Fussy Nights: Was ist die Ursache, und wie kann man damit umgehen?
Erlebst du, dass dein Baby abends und nachts unruhig, quengelig und untröstlich ist? Vielleicht fühlt es sich an, als könne nichts dein Baby beruhigen und als kame das Weinen oft jeden Abend zur selben Zeit? Dann klingt es, als erlebt ihr das, was man „Fussy Nights“ nennt.
In diesem Blogbeitrag erklären wir, was Fussy Nights bedeutet, mögliche Ursachen und, am wichtigsten: wie du auf gute und konstruktive Weise damit umgehen kannst.
Was bedeutet Fussy Nights?
Der Begriff „Fussy Nights“ oder „Fussy Period“ bezeichnet die Phase, in der dein Baby unruhig wird, viel weint und Schwierigkeiten hat, abends und nachts zur Ruhe zu kommen, oft jeden Abend zur selben Zeit. Es kann wie ein unerklärliches Weinen wirken, das aus heiterem Himmel beginnt und mehrere Stunden am Stück andauern kann. Dieses Verhalten ist ganz normal und tritt typischerweise bei Säuglingen im Alter von 3–12 Wochen auf.
Mögliche Ursachen dafür, dass dein Baby abends und nachts unruhig ist
Dass dein Baby abends unruhig und traurig wird, liegt nicht daran, dass du als Elternteil etwas falsch machst, und es ist oft eine Phase im Leben des kleinen Kindes, die nach einigen Wochen wieder vergeht.
Unten sind einige mögliche Erklärungen, warum viele Babys Fussy Nights erleben.
Hier sind einige der häufigsten Ursachen:
Überstimulation: Das Nervensystem von Babys ist noch unreif, was sie empfindlicher gegenüber Geräuschen, Licht und anderen Reizen macht. Gegen Abend können all die Eindrücke des Tages einfach zu überwältigend werden.
Übermüdung: Auch wenn es widersprüchlich klingen mag, können übermüdete Babys Schwierigkeiten haben einzuschlafen. Wenn dein Baby aus irgendeinem Grund im Laufe des Tages nicht genug Ruhe bekommen hat, kann das zu abendlicher Unruhe führen.
Verdauungsprobleme: Ein aufgeblähter Bauch und andere Verdauungsprobleme können bei Babys zu Unbehagen und Weinen führen, besonders abends.
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So kannst du dein unglückliches Baby beruhigen und trösten
Auch wenn Fussy Nights eine herausfordernde Phase sein können, gibt es zum Glück viele Dinge, die du tun kannst, um dein Baby zu beruhigen und zu trösten.
Hier sind einige konkrete Vorschläge:
Puck dein Baby: Babys zu pucken kann ihnen ein geborgenes und beruhigendes Gefühl geben, so wie damals im Bauch.
Nutze eine Trage, eine Tragewiege oder einen Gymnastikball: Nähe und Bewegung können bei Fussy Nights auf viele Babys beruhigend wirken. Findet dein Baby Ruhe, wenn es in deinen Armen gewiegt wird, kann es eine große Entlastung für Mama und Papa sein, auf einem Gymnastikball zu sitzen.
Sing oder summe ruhige Melodien: Deine Stimme kann eine sehr beruhigende Wirkung auf dein Baby haben.
Massiere dein Baby: Sanfte Babymassage kann Unbehagen lindern und eure Bindung stärken.
Wann hören Fussy Nights auf?
Fussy Nights sind zum Glück eine Phase, die bei den meisten Babys vergeht. Typischerweise wirst du erleben, dass die schlimmste Zeit zwischen der 6. und 8. Woche liegt, danach lässt es allmählich nach. Die meisten Babys wachsen im Alter von 3–4 Monaten ganz aus den Fussy Nights heraus.
Wann sollte man wegen Fussy Nights die Gesundheitsschwester kontaktieren?
In den meisten Fällen sind Fussy Nights nur ein natürlicher Teil der Entwicklung des Babys.
Du solltest jedoch immer deine Gesundheitsschwester (sundhedsplejerske) oder deine Ärztin bzw. deinen Arzt kontaktieren, wenn:
Dein Baby Fieber hat
Blut im Stuhl ist
Dein Baby wiederholt erbricht
Das Weinen extrem und anhaltend ist
Dein Baby jede Form von Trost ablehnt
Fussy Nights können auch für die Eltern hart sein – denkt daran, gut auf euch selbst aufzupassen
Während Fussy Nights natürlich eine herausfordernde Phase für das Baby sind, können sie auch an euch als Eltern kräftig zehren. Es ist wichtig, in dieser Zeit daran zu denken, auf euch selbst aufzupassen. Entlastet euch gegenseitig gut und bittet Familie und Freunde um Hilfe, wenn du sie brauchst.






